Decarcarboxilierung

Decarcarboxilierung

Die Decarboxilierung ist die Abspaltung von Kohlendioxid von einer organischen Säure. Die Decarboxilierung ist die Voraussetzung für die Wirkfähigkeit der Cannabinoide der Pflanzenarzneien. Denn bpsw. Δ9-THC liegt im rohen Cannabis nur in Verbindung mit einem Carbonsäureanteil vor (THC-A | „A“ für Acid – Säure). Durch die Erhitzung des Arzneihanfes wird das Carbonsäuremolekül vom THC abgespalten und in CO2 Gas gewandelt. Das Cannabinoid ist nun Wirkaktiv. Grund: Bei Karbonsäuren läuft die Abspaltung durch Erhitzen und enzymatische Reaktionen ab.