Ärztin über medizinisches Cannabis: „Viel Aufklärung nötig“

Dr. Eva Milz, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie zeigte sich von der Genehmigungsquote der Anträge auf Kostenübernahme bei den Krankenkassen in Höhe von 60% überrascht, da in ihrer Praxis die geschätzte Quote nur bei rund einem Drittel liege. Psychiatrische Patienten hätten es oft schwerer, medizinisches Cannabis genehmigt zu bekommen, da oftmals eine Suchterkrankung angenommen würde. Aus ihrer Sicht müsse mehr Aufklärungsarbeit über Behandlungsmöglichkeiten bei den Ärzten erfolgen, andererseits sollten Krankenkassen besser begründen müssen, warum sie eine Behandlung mit Cannabis ablehnen.