Orales CBD erzeugt kein Signal für ein Abhängigkeitspotential

31 Gesunden, die häufig Marijuana (6,5/Woche) rauchen, wurde CBD oral verabreicht in einer Menge von 0, 200, 400 und 800mg in Kombination mit gerauchtem Marijuna bei einer THC Konzentration von 0,01% oder 5,3-5,8%. Die Studie fand an mehreren Zentren statt mit einem randomisierten, Placebo-kontrollierten, doppelblinden und within subject Design. Die Teilnehmer erhielten einer der möglichen 8 Kombinationen in wöchentlichen Abständen in einer ambulanten Sitzung (7,5 Stunden).

Aktives Marijuana produziert verlässlich subjektive Effekt von Abhängigkeit (z.B. „High“ p<0,05). CBD hingegen schnitt bei allen Messungen wie Placebo ab (p>0,05).

Es gibt keinen Anhalt für ein Abhängigkeitspotential von CBD bei den getesteten Dosierungen. Die Studie wurde an der Universität Columbia, der medizinischen Universität South Carolina und der Universität Kentucky durchgeführt.

Quelle:ncbi.nlm.nih.gov

Babalonis, Shanna; Haney, Margaret; Malcolm, Robert J.; Lofwall, Michelle R.; Votaw, Victoria R.; Sparenborg, Steven; Walsh, Sharon L. (2017): Oral cannabidiol does not produce a signal for abuse liability in frequent marijuana smokers. In: Drug and alcohol dependence 172, S. 9–13. DOI: 10.1016/j.drugalcdep.2016.11.030.