THC löst paranoide Gedanken aus in vulnerablen Individuen, wahrscheinlich mittels einer Steigerung des negativen Affekts und außergewöhnlicher Erfahrungen

THC löst paranoide Gedanken aus in vulnerablen Individuen, wahrscheinlich mittels einer Steigerung des negativen Affekts und außergewöhnlicher Erfahrungen

Eine randomisierte, doppelblinde, Placebo kontrollierte Studie der Universität Chicago untersuchte die Effekte von THC auf die frontolimbische Aktivierung und die funktionelle Verbindung während kognitiver Neubewertung anhand von gesunden Probanden. 41 erhielten THC vor der Durchführung einer Aufgabe zur Emotionsregulation während einer fMRT Untersuchung.

Es zeigten sich kein Unterschied zwischen den Gruppen beim subjektiv berichteten Ausgleichen negativer Affekte während der kognitiven Neubewertung. THC erhöhte die Amygdala Aktivierung und reduzierte während der kognitiven Neubewertung von emotional negativen Bildern die Amygdala Aktivierung sowie die funktionelle Kopplung des dorsolateralen prefrontalen Kortex (dlPEC).

THC nimmt Einfluss auf die frontolimbische Funktion während kognitiver Neubewertung.

Quelle: NCBI

Gorka, Stephanie M.; Phan, K. Luan; Lyons, Maryssa; Mori, Shoko; Angstadt, Mike; Rabinak, Christine A. (2016): Cannabinoid Modulation of Frontolimbic Activation and Connectivity During Volitional Regulation of Negative Affect. In: Neuropsychopharmacology : official publication of the American College of Neuropsychopharmacology 41 (7), S. 1888–1896. DOI: 10.1038/npp.2015.359.