Wie Cannabis Paranoia verursacht: Die Entdeckung kognitiver Schlüsselmechanismen durch die intravenöses THC zu Paranoia führt

Wie Cannabis Paranoia verursacht: Die Entdeckung kognitiver Schlüsselmechanismen durch die intravenöses THC zu Paranoia führt

Eine randomisierte, Placebo kontrollierte Parallelgruppen Studie der Universität Oxford untersuchte die Effekte einer intravenösen Verabreichung von THC anhand von 121 Patienten mit paranoiden Vorstellungen die Placebo, THC oder THC und vorhergehend einen kognitiven Aufmerksamkeitstest erhielten. Außerdem wurde die Paranoia erhoben.

THC steigerte signifikant Paranoia, negativen Affekt (Angst, Sorgen, Depression, negative Gedanken über sich selbst) und die Bandbreite außergewöhnlicher Erfahrungen und reduzierte das Arbeitsgedächtnis. Der Anstieg negativen Affekts und der Bandbreite außergewöhnlicher Erfahrungen erklärte den Anstieg den Paranoia vollständig in der Komponentenanalyse. Die Veränderungen im Arbeitsgedächtnis führten nicht zur Paranoia. Die Aufklärung der Patienten Teilnehmer über die Effekte THCs zeigte kaum Wirkung.

THC löst paranoide Gedanken aus in vulnerablen Individuen, wahrscheinlich mittels einer Steigerung des negativen Affekts und außergewöhnlicher Erfahrungen.

Quelle: NCBI

 

Freeman, Daniel; Dunn, Graham; Murray, Robin M.; Evans, Nicole; Lister, Rachel; Antley, Angus et al. (2015): How cannabis causes paranoia: using the intravenous administration of ∆9-tetrahydrocannabinol (THC) to identify key cognitive mechanisms leading to paranoia. In: Schizophrenia bulletin 41 (2), S. 391–399. DOI: 10.1093/schbul/sbu098.